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Unsere Insidertipps : Isan, der authentische Nordosten

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Unsere Insidertipps : Isan, der authentische Nordosten

Wer eine äusserst authentische Erfahrung «off the beaten tracks» erleben möchte, ist im ursprünglichen und unberührten Nordosten Thailands mit seiner wilden Natur genau richtig. Die 19 Provinzen werden «Isan» genannt, im Norden und Osten bildet der Mekong die natürliche Grenze zu Laos, im Süden grenzt der Isan an Kambodscha. Kulturell hat die Region enorm viel zu bieten, beispielsweise die Tempelruinen im Süden – ein eindrucksvolles Erbe des Khmer-Reichs von Angkor, das hier, im Gegensatz zu den überfüllten Tempelanlagen in Siem Reap (Kambodscha), nahezu menschenleer sind. In der Provinzhauptstadt Roi-Et lohnt sich derweil ein Besuch des Wat Burapha Phiram Tempels mit der Statue eines stehenden Buddhas – mit 68 Metern das höchste Buddha Standbild Thailands und eines der höchsten der Welt.

Nakhon Ratchasima – Das Tor zum Nordosten

Nakhon Ratchasima ist mit 205’000 Einwohnern einer der grössten Städte Thailands. Bedingt durch die geografische Lage bildet die Stadt, die auch den Namen Khorat trägt, das Tor zum Nordosten und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu I-Sans bekanntesten Khmer-Tempelruinen. Ebenfalls sehenswert ist der 2000 Quadratkilometer grosse Khao Yai-Nationalpark, eines der letzten grossen tropischen Regenwaldgebiete Thailands. Der Park eignet sich ideal für Wanderungen – mit etwas Glück können Besucher unter anderem Schmetterlinge, Echsen, Affen, Hirsche und wilde Büffel entdecken.

Khon Kaen – Drehscheibe der Region

Die Provinz Khon Kaen ist durch seinen Flugplatz zu einer wichtigen Drehscheibe der Region geworden. Darüber hinaus ist das Gebiet eines der Hauptproduktionszentren für feine Seide. Gar bis in die Urzeit reicht die Geschichte Khon Kaens: Hier wurden nämlich die ersten Dinosaurierknochen auf thailändischem Boden gefunden. Im Nationalmuseum im Nordosten der Stadt können Funde verschiedenster Ausgrabungen besichtigt werden. Und noch mehr für Reptilienfans: Das Dinosauriermuseum im Nationalpark Pu Wiang, Kobra-Shows in Bangkok Sa-Nga sowie Ban Tao und das Dorf der Schildkröten befinden sich in derselben Region.

Udon Thani – Aus der Ferne grüsst Laos

Udon Thani liegt nahe der Grenze zu Laos. Die Region ist zum einen bekannt für ihre Rinder- und Wasserbüffelzuchten, zum anderen wegen ihrer Nähe zu den bedeutendsten archäologischen Ausgrabungsstätten. 1992 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, lockt Ban Chiang zahlreiche Besucher in die Provinz. Ausgrabungen von Bronzeschmuck, Waffen und Töpferwaren sorgten in den 1970er-Jahren für Furore, da sie als Beweis gelten, dass in Udon Thani vor mehr als 5000 Jahren eine Zivilisation der Bronzezeit gelebt hatte.

Sakon Nakhon – am Ufer des grössten Sees

Sakon Nakhon liegt am Ufer des grössten natürlichen Sees von Thailand. 123 Quadratkilometer bedeckt der Nong Han. Seine Ufer wurden nach und nach zum öffentlichen Erholungsgebiet. Gleich in der Nähe lockt der bekannte Tempel Wat Phrathat Choeng Chum. Der rechteckige weisse Prang ausdem 18. Jahrhundert thront mit seinen 24 Metern über einem Sandstein-Monument aus dem 11. Jahrhundert.

Buriram – Ein Mix aus Geschichte und Modernität

Buriram ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und liegt ca. 400 Kilometer von Bangkok entfernt. In Buriram findet man archäologische Ausgrabungsstätten aus der prähistorischen Besiedelung sowie über 60 Tempelruinen und historischn Stätten aus der ehemaligen Khmer Kultur Seite an Seite mit modernen touristischen Attraktionen. Ein Besuch des Prasat Phanom Rung ist bei einer Reise nach Buriram in absolutes Muss. Der Prasat Phanom Rung, dessen Ornamente auch nach tausenden von Jahren noch gut erhalten sind, befindet sich auf dem erloschenen Vulkan Khao Angkan. Auf dem Weg dorthin fühlt man sich beim Überqueren der Naga Brücke in die Zeit des einst glorreichen.

Sehen und erleben

Prasat Hin Phimai: Eindrucksvolle Khmer-Tempelanlage in Phimai.
Heiliger Baum in Phimai: Thailands grösster Banyan-Baum.
Phimai Festival: Buntes Fest mit Fackelumzügen und Tanzdarbietungen, jeweils im November.
Khao Yai Nationalpark: Tropisches Regenwaldgebiet.
Khon Kaen Nationalmuseum: Sammlung prähistorischer Funde der Region.
Ubol-Ratana-Damm: Grösster Staudamm im Isan.
Ban Chiang: Ausgrabungsstätte mit über 6000-jährigen Funden.
Phu Kao Phu Phan Kham Nationalpark: Immergrüne Urwälder und Höhlen mit jahrtausendealten Zeichnungen aus der Zeit des Dorfes Ban Chiang.

Raketenfestival Nong Khai: Buntes Feuerwerk, jeweils am Vollmondtag im April.
Wat Pra That: Laotische Architektur, von indischen Mönchen errichteter Tempel in Nong
Khai.
Chateau de Loi: Grösstes Weingut Thailands. Es befindet sich an der westlichen
Grenze des Isaans, bei Phu Rua.
Play la ploen Boutique Resort and Adventure Camp: Ein Abendteuer-Camp in der Buriram Provinz, welches sowohl eine Touristenattraktion, als auch ein Bildungszentrum ist. www.playlaploen.com