Ab in den Süden

Üppig bewachsene tropische Inseln, herrliche, von schattenspendenden Palmen gesäumte Strände, Korallenriffe mit einmaliger Meeresflora und –fauna, verborgene Grotten und Lagunen, Fischerdörfer mit freundlichen Menschen, einsame Naturparks, bewaltete Hügel, Gummiplantagen, naturbelassene Wildreservate – das verspricht und hält der thailändische Süden.

Über gut 1200 Kilometer erstreckt sich der „Elefantenrüssel“ von Bangkok hinab bis an die Grenze zu Malaysia. Das Landesinnere dominieren bewaldete Berge. Der Süden besteht aus 14 Provinzen, grenzt östlich an den Golf von Siam und im Westen an Myanmar sowie an den Indischen Ozean.

 

Phuket – Perle des Südens

Die mit 543 Quadratkilometern grösste Insel Thailands war einst dank Zinnvorkommen und Kautschukplantagen die reichste Provinz Thailands. Erst 1973 begann allmählich die touristische Entwicklung. Phukets Strände bieten eine überraschende landschaftliche Vielfalt – von lieblichen, palmengesäumten Buchten mit weissem, feinem Sand und klarem Wasser bis hin zu wilden, steinigen Küsten mit steilen Klippen und imposanter Brandung. Die schönsten Sandstrände liegen fast ausschliesslich im Westen der Insel. An der Ostküste verzücken Plantagen, Reisfelder und Mangrovenwälder die Besucher. Auf Phuket finden Feriengäste die Erfüllung ihrer Ferienträume.

 

Krabi – einzigartige Landschaften im Süden

Mitte der achtziger Jahre kamen die ersten Globetrotter nach Krabi und entdeckten die wunderbaren Strände mit weissem Sand, umrahmt von pflanzenüberwucherten Felstürmen. Wie in einem Märchenland tauchen die bizarren Kalksteinformationen vor Krabi als spitz geformte Nadeln oder halbrunde Inselberge aus der Andamanensee auf – durchfurcht von geheimnisvollen Höhlen und gesäumt von puderzuckerweissen

Sandstränden. Aber nicht nur die Strände locken Touristen aus aller Welt nach Krabi. Die Provinz hat mit ihrer einzigartigen Landschaft mit Höhlen, Wasserfällen, unberührtem Dschungel und Korallengärten eine Menge zu bieten. Seit März 2006 ist Krabi neu ein internationaler Flughafen, d.h. Zoll und Immigration können in Krabi erledigt werden und damit wird auch das Gepäck von Zürich bis nach Krabi durchgecheckt.

 

Ko Phi Phi – Trauminseln mit Charme

Die beiden Insel Phi Phi Don und Phi Phi Le mit ihren herrlichen weissen Stränden und dem glasklaren, türkisfarbenen Wasser begeistern jährlich Tausende von Touristen. Phi Phi Le ist unbewohnt, Phi Phi Don bietet vom einfachsten Bungalow bis zum Luxushotel zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten. Weltberühmt ist das Maya Bay, welches zu den zehn weltweit schönsten Stränden gehört. Seine Popularität verdankt es auch der Tatsache, dass hier 1999 der Traveller-Roman „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht wurde. Ko Phi Phi lässt die Herzen aller leidenschaftlichen Schnorchler höher schlagen: die Schwesterinseln besitzen Top-Schnorchelgebiete mit unwahrscheinlich vielen Fischen.

 

Ko Lanta – einsame Strände und unberührte Landschaft

Ein echter Geheimtipp ist Ko Lanta. Erst 1996 wurde die Insel an das Stromnetz angeschlossen, gar erst 2001 ans Telefonnetz. Ko Lanta ist eine Inselgruppe und besteht aus 52 Inseln, die zu 76% mit Wald bedeckt sind. Seit der Tourismus Ko Lanta entdeckt hat, sind einige Restaurants, Pubs und Shops eröffnet worden und

es entstanden wunderschöne, der Landschaft angepasste Resorts. In dieser Gegend kommen besonders Ruhesuchende und Naturliebhaber voll auf ihre Rechnung, aber auch Sportbegeisterte und Familien mit Kindern wird viel geboten.

 

Trang – Juwel abseits des Touristenstroms

Wer Ruhe und Erholung fernab des Touristenstroms sucht, ist in Trang bestens aufgehoben. Die Ferne zu Bangkok ist die Ursache dafür, dass sich der Tourismus in Trang nur sehr zögerlich entwickelt, obwohl die Landschaft sehr viel zu bieten hat. Die meisten Feriengäste zieht es an die Strände, welche etwa 20 – 35 Kilometer von der Stadt entfernt liegen. Die schönen und ruhigen Sandstrände bieten einen herrlichen Ausblick auf die für die Provinz typischen Kalksteinformationen. Abwechslung vom Strandleben verspricht der Khao-Chong Nationalpark. Mit seinem unberührten tropischen Regenwald und drei Wasserfällen ist er eine der

interessantesten Sehenswürdigkeiten des Südens. Auch ein Ausflug in die Inselwelt vor der Küste ist lohnenswert. Die etwa 50 Inseln und Inselchen sind bisher kaum touristisch erschlossen und warten darauf, entdeckt zu werden. Ihre traumhaften Sandstrände, Korallen und die vielfältige Tierwelt gelten heute als

Geheimtipp unter Ruhesuchenden.

 

Ko Kradan – Südseeperle zum Relaxen, Schwimmen und Schnorcheln

Die kleine Insel Ko Kradan ist zu etwa der Hälfte mit Gummi- und Kokosplantagen bedeckt. Der dichte Wald des Restes gehört zum Had Chao Mai National Park. Die Insel, die nur mit Ausflugsbooten oder Longtails angefahren werden kann, ist bei einheimischen Ausflüglern wie auch bei Touristen beliebt. Die Insel bietet zwei sehr schöne Sandstrände und exzellente Schnorchel- und Tauchgebiete mit Korallenriff.

 

Khao Lak – tropische Vielfalt

Wer Ruhe und Erholung sucht, ist auf Khao Lak bestens aufgehoben. Tauchen, Schnorcheln, Baden, Wandern und Relaxen sind hier angesagt; Aufregendes Nightlife hingegen weniger. Abwechslung vom Strandleben versprechen die Nationalparks. Die tropische Flora und Fauna machen jedes Trekking zu einem prickelnden Abenteuer. Die in der Nähe liegenden Inselgruppen Ko Similan und Ko Surin sind als die schönsten Tauchgebiete des Landes bekannt. Khao Lak befindet sich etwa 90 Minuten (70-80 Kilometer) nördlich des internationalen Flughafens von Phuket auf dem südthailändischen Festland. Ruhige Strände mit fantastischen Steilküsten im Hintergrund säumen den kilometerlangen Küstenstreifen der Provinz.

 

Ko Pha Ngan – verkanntes Inselparadies

Die Insel Ko Pha Ngan liegt 20 km nördlich von Ko Samui. Reisende finden hier eine Vielzahl einsamer Buchten, die nur per Boot erreichbar sind. Im Südosten der Insel liegt der wohl bekannteste Strand Hat Bin. Obwohl dieser für sein aufregendes Nachtleben bekannt ist, bietet Ko Pha Ngan verträumte Inselatmosphäre. Die nordöstlich gelegene Zwillingsbucht Thon Nai Pan bietet neben komfortablen Unterkünften auch eine

wunderschöne Unterwasserwelt, die zum Schnorcheln ideal ist. Weiter im Süden findet man einen eindrücklichen Wasserfall, der einst einer der Lieblingsplätze von Thailands grossem König Chulalongkorn war.

 

Ko Chang – Erlebnis pur

Die Insel gehört zu einem Archipel mit insgesamt 52 Inseln, von denen Ko Chang die grösste ist. Eigentlich handelt es sich bei Ko Chang um einen Nationalpark, bei dem nur die Westküste der Insel touristisch erschlossen ist. Die Destination bietet für jedes Budget die passende Unterkunft. Reisende finden neben einfachen Herbergen auch luxuriöse Oasen der Entspannung. Die eindrückliche Natur im Inneren des Landes ist

umgeben von wunderbar weissen Sandstränden. Auf der Insel lässt sich viel erleben, Ko Chang bietet seinen Gästen eine Menge: Tauch- und Schnorcheltouren in den eindrücklichen Korallenbänken, Elefantentouren, Trekking-, Mountainbike- oder Kajakausflüge im hügeligen Inland. Der einfachste Weg um nach Ko Chang zu

gelangen, ist den Flughafen von Trat anzufliegen und dann mit der Fähre weiter auf die Inseln zu fahren.

 

Ko Samui – perfekter Mix

Ruhe und Erholung in traumhafter, tropischer Umgebung findet man auf 26 km schönstem Sandstrand, vorwiegend im Osten der Insel. Hier fällt es den Gästen leicht, den Alltag und das mitteleuropäische Wetter endgültig zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen. Wem das Strandleben auf die Dauer zu langweilig ist, dem bietet Ko Samui eine Reihe von Naturschönheiten und kulturellen Highlights als Abwechslung. Als etwas abenteuerliche Ganztagesexkursion präsentiert sich der Ausflug zum Ang-Thong-Nationalpark, einer Gruppe von 40 Inseln nordwestlich von Ko Samui, wo die Besucher überwältigend schöne Über- und Unterwasserlandschaften erwarten. Empfehlenswert ist auch der Besuch der Big Buddha Statue auf der kleinen Insel Ko Fan oder der malerischen Wasserfälle: Hin Lat liegt in der Nähe von Nathon; Na Muang ergiesst sich im Südosten über eine Länge von 30 Metern in einen klaren Pool mit sandigem Grund, der zum Baden einlädt.

 

Hua Hin – Thailands Goldküste

Hua Hin liegt südlich von Bangkok und man sollte unbedingt mit der Eisenbahn hinfahren. Der Bahnhof aus den 20er Jahren wurde mit viel Liebe zum Detail restauriert und ist eigentlich schon allein eine Reise wert. Die Stadt ist ebenfalls Thailands ältestes Seebad. König Rama VII liess hier 1926 seine Sommerresidenz erbauen. Heute nutzt die königliche Familie diese als ihren permanenten Wohnsitz. Hua Hin hat sich in den letzten Jahren zu einem wahren Golf-Mekka entwickelt. Die Destination zieht Golfer aus der ganzen Welt an, denn nicht nur das Green ist spitze, sondern auch die Hotels im Ort können sich sehen lassen. Jahr für Jahr entstehen neue Design-

und Boutiquehotels. Nicht zuletzt deshalb mausert sich Hua Hin gekonnt zu einem mondänen Tourismusort.