Krabi

Sand wie Puderzucker, kristallklares Wasser und imposante Klippen. In Krabi verbinden sich Traumstrände mit einer atemberaubenden Kulisse. Nicht nur Sonnenhungrige, sondern auch Kletterer und Ruhesuchende

kommen hier voll auf ihre Kosten.


Im Süden Thailands an der Andamanensee gelegen, erfreut sich Krabi immer grösserer Beliebtheit. Die Provinz mit der gleichnamigen Hauptstadt, die noch im Schatten von Phuket steht, entspricht nicht minder dem

Idealbild von Strandferien. Strand ist aber nur ein Grund für einen Aufenthalt in Krabi: Unterschiede in der Landschaft und Kulinarik machen diese Region enorm spannend für Reisende, welche bereits öfters in Thailand waren.


Mehr als nur Ausgangspunkt

20 km von Krabi Town entfernt liegt der beliebte Touristenort Ao Nang. Vor allem bekannt wurde dieser lange Strandstreifen als idealer Ausgangspunkt für Trips auf die Inseln der Phang Nga Bucht. Die Strandpromenade

bietet alles, was sich das Ferienherz wünscht: Restaurants, Souvenirshops, Tourenanbieter und Tauch-/Sportshops. Für Heimweh-Anfällige wird im Restaurant „Wanna’s Place“ sogar Rösti serviert. Neben gediegenem Luxus an der Küste finden sich preisgünstigere Übernachtungsmöglichkeiten landeinwärts in Krabi Town.


Strände abseits der Zivilisation und filmreife Buchten

Der beinahe weisse, weiche Sand schmiegt sich bei jedem Schritt an die Füsse. Das kristallklar schimmernde Wasser entzückt das Auge. An den Stränden Krabis herrscht paradiesische Stimmung. Das vor allem dank ihrer

Abgeschiedenheit: viele Buchten wie die Tonsai Bay oder Rai Le können nur mit dem Boot erreicht werden. Nebst den vielen kleinen Buchten, grenzt auch die wohl berühmteste Bucht Thailands an Krabi: die Phang Nga Bucht erstreckt sich auf 400 Quadratkilometern und beheimatet den bekannten James Bond Felsen oder

die Insel Ko Phi Phi Leh, auf der „the Beach“ gedreht wurde. Diese Region bietet ausserdem interessante Tauchgründe und leicht zugängliche Schnorchel Plätze.


1237 Stufen, freche Äffchen und eine atemberaubende Aussicht

Wer den Wat Tham Sua besuchen möchte, benötigt festes Schuhwerk. Denn der buddhistische Tempel liegt auf einer steilen Anhöhe, 3 km von Krabi Town entfernt. Mehr als 1200 Stufen müssen bewältigt werden, um den Tiger Cave Tempel, wie er auch genannt wird, zu erreichen. Vorsicht, auch hungrige Äffchen streunen herum und lassen sich keine Gelegenheit entgehen, den Besuchern Chips, Biscuits oder gar die Trinkflasche geschickt zu entwenden. Die ganzen Strapazen nimmt man gerne auf sich, um mit einer unglaublichen Aussicht über

die Provinz Krabi, auf die Stadt und bis zum Küstenstreifen belohnt zu werden. Oben angekommen begrüsst einen ebenfalls ein riesiger, sitzender Buddha. Heute wohnen 250 Mönche und Nonnen rund um die Tempelanlage in kleinen Hütten, die teilweise als Höhlen in die Felswände eingebaut sind.


Das Mekka für Kletterer

Um Felswände dreht sich auch alles in der Rai Le (auch Railay) und der Tonsai Bucht. Beim Anblick der bizarren Kalksteinformationen schlägt das Herz eines jeden Kletterers ein Spürchen schneller. Diese beiden Hotspots in Krabi mit über 500 eingebohrten Routen zählen zu den weltbesten Kletterdestinationen. Die grösstenteils mittel bis schwierigen Routen erreicht man mit dem Boot, mit einem kurzen Trip durch den Dschungel oder durch Abseilen. Die beste Zeit zum Klettern ist zwischen November und Februar. Die Ausrüstung und Guides für einen gelungenen Kletterurlaub können vor Ort in praktisch jeder Unterkunft gebucht werden.


Autofreie Ko Phi Phi

Das speziell geformte Stück Land rückt immer näher, die Motoren fahren herunter, der Anker wird geworfen. Die Reisenden verlassen die Fähre und begeben sich über einen Holzsteg auf die Insel. Von Anfang an versprüht Ko Phi Phi absolute Ferienstimmung. Dies nicht nur dank den atemberaubenden Stränden, dem klaren Wasser, sondern auch dank der autofreien Siedlung. Kleine Pflasterstein-Gässchen, kleine Läden, kleine Restaurants. Auf

Koh Phi Phi hat alles andere Dimensionen. Vergessen Sie Tuk-Tuk oder Scooter, auf der Phi Phi Don erreicht man alles zu Fuss, oder dann mit dem Boot. Die Schwesterinsel Phi Phi Leh ist unbewohnt, stellt aber mit der Maya Bay ein beliebtes Ziel von Reisenden dar.


Ruhe und Entspannung auf Lanta

Im Gegensatz zum eher quirligen Ko Phi Phi ist Ko Lanta weitgehend ein Reiseziel für ruhesuchende Besucher. Die im Süden von Krabi liegenden Inseln bestechen durch malerische Strände und mystische Wälder. Ko Lanta ist Teil des Mu Ko Lanta National Parks und umfasst genau genommen über 50 kleine Inselchen. Die touristisch am meisten erschlossene Ko Lanta Yai bietet an den westlichen Stränden eine grosse Auswahl an Unterkünften und Restaurants. Darunter das „The seven seas wine Bar & Restaurant“, das 60 Meter über dem Meer liegt und eine wunderbare Sicht auf die Andamanensee bietet. 


Mehr über Ko Lanta hier.